Bereits 1978 hatte eine "Kommission für Betriebsgeschichte" unter Vorsitz des 1. Prorektors Dr. Manfred Gerbing ihre Arbeit aufgenommen, ein "verdienstvoller Auftakt zu einer komplexeren historischen Arbeit, die sich zunächst auf die Publikation zum 25. Jubiläum konzentriert". Durch die Ergebnisse ihrer Arbeit erhoffte man sich "Impulse für die weitere Ausarbeitung der HFF-Geschichte".
Ein nächster Anlauf zur Erarbeitung der Hochschulgeschichte wird am 13. November 1984 in der Sitzung einer neu konstituierten Arbeitsgruppen "Traditionspflege" und "Betriebsgeschichte" unternommen. Dies stagniere an der HFF seit 1979 und sei nun gemäß eines Beschluss des ZK und der Kreisleitung in Angriff zu nehmen. Es wird konstatiert, dass man es z. B. nicht mit eigenen Kräften schaffe, eine "lückenlose Chronik (wie sie die Akademie für Staat und Recht hat)" zu erstellen. In dem Zusammenhang weist Bruno Frank "dringend auf die Erreichtung eines arbeitsfähigen Foto-Archivs hin". Er hatte bereits 1978 einen "Vorschlag zur Konzeption eines Bildarchivs" erarbeitet.
Erste Thesen zu einer Konzeption für die Betriebsgeschichte an der HFF "Konrad Wolf" werden im März 1986 zu Papier gebracht. 1987 noch einmal mit Blick auf das 35. Jubiläum betont: