Bereits 1956 werden an der DHF erste Studierende aus dem Ausland immatrikuliert - zunächst im Fach Regie. Sie kommen aus der VR Bulgarien, Frankreich, Griechenland und dem Iran. 1957/58 beginnen internationale Studierende dann auch in den Fachrichtungen Kamera und Produktion. Im Jahr 1958 erhöht sich die Aufmerksamkeit noch einmal. Von 1959 bis 1961 werden 20 Studierende aus 11 verschiedenen Ländern eingeschrieben. Als Grund für die verstärkte Aufmerksamkeit wird u.a. auch die Aufnahme der Babelsberger Filmhochschule in das Centre International de Liaison des Écoles de Cinéma et de Télévision (CILECT) angegeben, seit 1958 als assoziertes Mitgelid und dann Vollmitglied. Bei den meist jährlich veranstalteten CILECT-Kongressen stellen sich auch DHF-Studierende mit ihren Filmen dem internationalen Leistungsvergleich, Lehrende nehmen mit Referaten und Diskussionebeiträgen teil. 1976 wird Rektor Peter Ulbrich von der Generalversammlung in Mexiko/City in das ständige Leitungsgremium, das CILECT-Büro, gewählt, 1978 in Washington wiedergewählt. Auf dem mit der Generalversammlung verbundenen CILECT-Kongreß im Jahr 78 spricht er über "Die Rolle und Stellung der Ausbildung im Fach Filmgeschichte an der Hochschule für Film und Fernsehen der DDR". Vom 07. bis 11. Dezember 1981 wird sogar eine Tagung des CILECT-Büros in Berlin ausgerichtet von der HFF gemeinsam mit dem Film- und Fernsehrat der DDR.