Am 1. Juli 1991 wird die HFF im Rahmen der "164. Rektorenkonferenz" in Bonn einstimmig in die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) aufgenommen. Die HRK – bis 1990 Westdeutsche Rektorenkonferenz (WRK) – ist ein freiwilliger Zusammenschluss der deutschen Hochschulen und vertritt sie gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Sie befasst sich mit allen Themenfeldern, die Rolle und Aufgaben der Hochschulen in Wissenschaft und Gesellschaft betreffen, vor allem mit Lehre und Studium, Forschung, Innovation und Transfer, wissenschaftlicher Weiterbildung, Internationalisierung sowie den Fragen der hochschulischen Selbstverwaltung und Governance.
"Dem Akt waren beschämende Szenen auf Kosten der eingeladenen Ostschulen vorausgegagnen. Es kam sogar fast zu einer pauschalen Absetzung aller Anträge, was auch unsere Abschmetterung zur Folgegehabt hätte. Mein Protest, daß damit nicht nur die HFF selbst, sondern vor allem der Brandenburgische Souverän verletzt würde, ließ das Wetter umschlagen und sogar noch die Berlienr Kunsthochschulen mit in den gwünschten Hafen segeln. Aber die anderen Kandidaten mußten unverrichteter Dinge resigniert die Heimreise antreten. Deutschland - immer noch ein Wintermärchen? Wir selbst haben dennoch Anlaß zur Freude", kommentiert HFF-Rektor Panse gegenüber Minister Enderlein mit Schreiben vom 4.7.91.