2001 wird die HFF – als bisher einzige „reine“ Film- und Fernseh-Hochschule – in die Konferenz der Rektorinnen und Rektoren der deutschen Kunsthochschulen (RKK) aufgenommen, dem bildungspolitischen Forum der Kunsthochschulen. Die regelmäßige diskursive Kooperation dient dem Erfahrungs- und Meinungsaustausch der Kunsthochschulen untereinander über ihre wesentlichen Aktivitäten und Interessen sowie über Belange der an ihnen angesiedelten Studiengänge, z. B. der Bildenden Künste und des Kunstlehramts. Zu ihren Anliegen und Arbeitsgebieten zählen unter anderem die Gestaltung von Studienreformen und Entwicklungen in der Hochschulgesetzgebung.
Darüber hinaus erörtert die KHK auch hochschul- und kulturpolitische Fragestellungen generell. Sie steht dazu in Austausch mit der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Die Kunsthochschulen werden in der KHK von ihren jeweiligen Rektoraten und Präsidien vertreten. Das Sprecherteam der KHK vertritt die Mitglieder gegenüber anderen Institutionen aus (Hochschul-)politik, Wissenschaft und Wirtschaft.
Auf der Sitzung der Rektorenkonferenz der deutschen Kunsthochschulen (RKK) am 19. Mai 2022 in Nürnberg wird Filmuni-Präsidentin Prof. Dr. Susanne Stürmer zur stellvertretenden Sprecherin der RKK gewählt. „Die deutschen Kunst- und Filmhochschulen nehmen in ihrer Spezifik sowie ihrer großen inhaltlichen Bandbreite eine wichtige Rolle im deutschen Hochschulsystem ein. Zugleich gibt es noch viel Raum, dies sichtbarer zu machen und zu unterstützen. Die RKK versteht sich als Ort, um gemeinsame Interessen und Positionen auszutauschen und nach außen zu tragen. Ich freue mich, wenn ich hierzu einen Beitrag leisten kann“, so Susanne Stürmer.