Durch die Folgen der Wiedervereinigung wurde schnell deutlich, dass die HFF einen Großteil der von ihr genutzten Gebäude im Babelsberger Villenviertel würde aufgeben müssen.
"Sehr schwierig stellt sich zur Zeit die Raumsituation dar. Lehr-, Praxis- und Verwaltungseinheiten sind dezentral auf 13 ehemalige Wohngebäude verteilt, die im Laufe der Jahre notdürftig für die jeweiligen Zweckbestimmungen umfunktioniert wurden. Wegen der Restitutionsansprüche auf zahlreiche Gebäude, aber auch wegen deren schlechten Zustandes sowie wegen Effektivitätsbehinderungen durch diese Zersplitterung ist eine räumliche Verlagerung und Zusammenfasung unumgänglich", ist einem Konzept für den Neubau vom 8. Feburar 1993 zu lesen.
Auch der Wissenschaftsrat war in seiner Evaluierung zu dem Schluss gekommen: "Eine Verbesserung oder Erneuerung der technischen Ausstattung der Hochschule ist dringend erforderlich. Sie sollte zusammen mit einer räumlichen Konzentration konzipiert und realisert werden." Im Jahr 1994 beschließt der Landtag den notwendigen Neubau eines Lehr- und Studiogebäudes für die HFF auf dem Gelände der Filmstadt Babelsberg.