Am 26. Januar 1995 besucht der Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Steffen Reiche, zum Auftakt seiner Rundreise durch die Brandenburger Hochschulen die HFF. Nach der Besichtigung der - seiner Ansicht nach -beeindruckenden Technik der Fachrichtungen Ton, elektronischer Schnitt, Computeranimation sowie des Technik-Lagers und des Live-Studios im HFF-Standort in der Rudolf-Breitscheid-Straße folgen Gespräche mit dem Rektorat, dem Personalrat, den Dekanen, Studiengangssprechern und Mitgliedern des Senats.
Er betont, daß es ihm am Herzen liege, die Raumsituation der Hochschule zu verbessern und einer endgültigen Lösung zuzuführen. Die Klärung der Situation in dem als Zwischennutzung für die HFF-Verwaltung geplanten Gebäude Karl-Marx-Str. 67 sei so weit vorangekommen, daß es noch vor Ostern zum Baurecht kommen könne. Mit den baulichen Veränderungen dort müsse ein Signal gesetzt werden hin zu einer Art „Klein-Campus“ für die HFF. Darüber hinaus sollten auch die Erwägungen über einen endgültigen eigenen Standort weitergeführt werden und alle vorhandenen Möglichkeiten berücksichtigen.
Von der Hochschule wünscht sich der Minister eine verstärkte Präsenz in der Stadt Postdam und im Mediengeschehen im Land Brandenburg. Das Ministerium würde zusammen mit der Staatskanzlei die Medienaktivitäten der HFF voll unterstützen. Aus Sicht der HFF setzt eine noch stärkere Präsenz der Hochschule in der Öffentlichkeit die entsprechende Infrastruktur, wie z.B. einen Campus mit öffentlichem Kino, Kulturcafé und ähnlichen Einrichtungen, sowie einen angemessenen Etat für Öffentlichkeitsarbeit voraus.
Ein Gespräch mit Studierenden der HFF bildet den Abschluss des Minister-Besuchs.