Der Deutsche Kurzfilmpreis wird seit 1956 im Auftrag der Bundesregierung für herausragende Kurzfilme verliehen. Beginnend mit dem Jahr 2005 richten die deutschen Filmhochschulen im Wechsel die Preisgala aus und gleich im ersten Jahr ist die HFF „Konrad Wolf“ Gastgeberin und Partnerhochschule.
Die beeindruckende Gala am 4. November 2005 in der Regie von HFF-Absolvent Sven Stäglich (Regie 1996) setzt Maßstäbe. Das Atrium des Hochschulgebäudes ist - multimedial illuminiert - kaum wiederzuerkennen und gleich zwei der drei nominierten HFF-Filme behaupteten sich gegen die Konkurrenz und können sich über eine Lola samt Preisgeld freuen, überreicht aus den Händen von Kulturstaatsministerin Christina Weiss: "female/male" gewinnt in der Kategorie Spielfilme mit einer Laufzeit bis sieben Minuten und "Mast Qalandar" in der Kategorie Dokumentarfilme.
Noch dreimal wurde die Preisverleihung in Babelsberg ausgerichtet (2009, 2011 und 2018) bevor sie ab 2022 wieder in zentraler Organisation jedes Jahr im November in Hamburg stattfindet.