Am 18. Oktober 1985 wird der Hochschule im Rahmen eines Festakts im Potsdamer Filmmuseum mit 60 Ehrengästen vom stellvertretenden Kulturminister Dietmar Keller der Ehrenname "Konrad Wolf" verliehen im Gedenken an den 1982 verstorbenen Regisseur und Präsidenten der Akademie der Künste der DDR.
Eine Ausstellung im Filmmuseum unter dem Motto "Konrad Wolf, Weltbild, Bildwelt und Vorbild" würdigt sein gesellschaftliches Engagement und sein Schaffen.
Studierende widmen Konrad Wolf, der am 20. Oktober 1985 seinen 60. Geburtstag gefeiert hätte, den Film DAS DEBÜT: "1982 lädt Konrad Wolf, Präsident der Akademie der Künste der DDR und Filmregisseur, zu einer Veranstaltung ein: "Der erste Film - Anfänge zukünftiger Filmemacher". Drei Jahre später ist diese Einladungskarte Anlaß für Filmstudenten, Wolfs eigenem Debüt nachzugehen. EINMAL IST KEINMAL, 1955 bei der DEFA gedreht, sollte das “erste wirkliche lebensnahe und echte Filmlustspiel der heutigen Zeit werden, wie es bisher in der DDR und ihrer Filmkunst noch nicht gefunden wurde. [...] Wenig ist nach über 30 Jahren über den Studenten Konrad Wolf an der Filmhochschule Moskau, dem WIGK zu finden: einige Akten, Fotos. Aber die Aussagen derjenigen die ihn aus umittelbarer Begegnung in jener Zeit kannten, lassen ein Bild des junen Konrad Wolf entstehen, das in vielem bereits dem des älteren, erfahrenen Regisseurs entspricht: ruhig, sachlich, konsequent, wenn es um die Durchsetzung von Ansichten und Wahrheiten geht - und auch selbstverständlich eigenen Erfahrungen gegenüber. Ein Film, der für ein breites Publikum neue Informationen über den Künstler und Kulturpolitiker Konrad Wolf vermittelt.” (ÖA der HFF, 1985)