Im Herbst 1974 eröffnet die neue Fachrichtung "Film- und Fernsehwissenschaft" das Direktstudium mit dem Ziel, "Nachwuchskräfte für die kulturpolitische, publizistische und wissenschaftliche Tätigkeit auf den Gebieten des Film- und Fernsehschaffens, des Film- und Fernseheinsatzes, der Film- und Fernsehpropaganda, der Film- und Fernsehpublizistik und -kritik, der film- und fernsehwissenschaftlichen Lehre und Forschung sowie für den dramaturgischen und redaktionellen Bereich in den DEFA-Filmstudios und im Fernsehen der DDR und für die eigenschöpferische literarische Stoffentwicklung" auszubilden.
"Ziel der Erziehung und Ausbildung ist ein Absolvent mit hoher marxistisch-leninistischer Bildung, festem sozialistischem Klassenstandpunkt, ausgeprägtem ästhetischen Urteilsvermögen und entwickelter medien- und gattungsspezifischer Erlebnis- und Gestaltungsfähigkeit, der den sozialistischen Realismus als Methode und Programm sozialistischer Kunst schöpferisch anzuwenden vermag." (Studieren. Produzieren. Gestalten. Infobroschüre 1980).
Damit verfügt die HFF wieder über die sie von Gründung an prägende Einheit von Wissenschaft, Lehre und praktischer Tätigkeit.