Am 14. Juli 1980 legt Hartmut Albrecht (Abteilung "Information, Dokumentation, Publikation" und Initiator der "HFF-Nachrichten") "dazu aufgefordert" ein Diskussionspapier zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der HFF und deren Optimierung vor. Angesichts der mannigfaltigen Beziehungen der HFF zur Öffentlichkeit als Stätte künstlerischer Ausbildung und Produktion habe die Hochschule großes Potenzial "öffentliches Interesse zu erregen". Die bewusste Gestaltung, Steuerung und Koordinierung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sei "zunächst Leitungsaufgabe des Rektors" und in der Folge nur arbeitsteilig zu realisieren. Erörtert wird die Option eines "gesonderten Arbeitsbereichs" ebenso wie der interne Informationsfluss und dessen "mangelnde Exaktheit" u.v.m. und empfiehlt in seiner Schlussbemerkung eine"langfristige und kontinuierliche" Entscheidung. Einen ersten konzeptionellen Entwurf zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit legt Dr. Manfred Gerbing (1. Prorektor) am 1.6.1981 vor.
Strategische Überlegungen zur ÖA beschäftigen die HFF weiterhin, im 13. Januar 1987 konstitutiert sich eine "Ständige Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit". Themen reichen von der Schwerpunktsetzung, über den Bedarf eines Fotoarchivs bis hin zur Intensivierung der Auslandskontakte. Auch die Erarbeitung einer Filmografie der HFF-Produktionen wird beschlossen. 1989 legt Dr. Ulrich Burow Vorschläge für die Installation einer PR-Abteilung vor. 1990 wird in einer Senatsvorlage für die Sitzung am 31. Juli die Organisation der Öffentlichkeitsarbeit thematisiert: "Für die Wahrung der Interessen der Hochschule und die Erhöhung des Ansehens in Deutschland und Europa ist auch in der Öffentlichkeitsarbeit ein einheitliches Auftreten und koordiniertes Handeln nötig. Auch der Studiengang Animation fordert Maßnahmen von der allgemeinen "Einrichtung einer arbeitsfähigen, leistungsstarken PR-Abteilung" bis hin zu "Detailmaßnahmen wie u.a. die Umspielungsmöglichkeit von Film auf Video, ein Videoporträt der Hochschule, ein Studienkatalog, attraktive Drucksachen." Ein "Sprecher der Hochschule für Film und Fernsehen" wird eingeführt (Prof. Dr. sc. Helmut Hanke) sowie eine "Koordinierungsrunde Öffentlichkeitsarbeit" eingerichtet und im Zusammenhang mit einer neuen Hochschulstruktur, die Bildung einer dem Rektor unterstehenden Struktureinheit verabredet.