Mit der Einführung des Deutschlandstipendiums 2011 baut die Bundesregierung die Studienfinanzierung durch ein Programm aus, das zugleich eine neue Stipendienkultur in Deutschland anstößt. Bund und private Fördernde – Unternehmen, Vereine, Stiftungen und Privatpersonen – unterstützen gemeinsam leistungsstarke Studierende. Auf diese Weise übernimmt die Bürgergesellschaft Verantwortung für talentierte Nachwuchskräfte und leistet damit einen Beitrag für die Zukunft Deutschlands. Die Deutschlandstipendien werden je zur Hälfte vom Bund und von privaten Förderern getragen. Das Stipendium beträgt 300 Euro pro Monat und wird in der Regel für ein Studienjahr vergeben. Das Deutschlandstipendium zeichnet sich dadurch aus, dass neben herausragenden Leistungen und dem bisherigen persönlichen Werdegang bei der Auswahl auch gesellschaftliches Engagement, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen sowie besondere soziale, familiäre oder persönliche Umstände berücksichtigt werden sollen.
Auch die HFF vergibt zum Wintersemester 2011/12 erstmals zwei Deutschlandstipendien. Das eine wird von den Professor*innen, der Hochschulleitung – Präsident, Vizepräsident und Kanzlerin – und den Honorarprofessor*innen gestiftet, als "ein Geschenk der Lehrenden an die Studierenden, von dem Signalwirkung ausgehen soll. Gemeinsam investiert man an der HFF in das kreative Potential der eigenen Studierenden, schafft Freiräume für junge Talente und übernimmt Verantwortung für die Zukunft der Hochschule, der Region und des Films". Der private Anteil des zweiten Deutschlandstipendiums wird von der Fördergesellschaft des Lions Clubs Potsdam-Sanssouci aufgebracht, basierend auf dem Wunsch, sich mit einem Jahresstipendium zu engagieren und damit in Bildung und Chancen der Filmemacher von morgen zu investieren.
Seitdem gehört das Stipendium zum festen Bestandteil der Hochschule und wird jährlich vergeben.