In 2008 wird das In-Institut für Künstlerische Forschung (IKF) gegründet mit dem Ziel, neben der bereits etablierten medienwissenschaftlichen Forschung die noch junge Disziplin der künstlerischen Forschung an der HFF zu installieren. Künstlerische Forschung nähert sich künstlerischen Werken aus einer neuen Perspektive. Es geht nicht mehr um eine retrospektive Erforschung eines Werkes durch Kunsthistoriker oder andere Spezialisten, wie sie die traditionellen Kunstwissenschaften praktizieren, sondern um eine viel komplexere Herangehensweise durch Forschende, die den Blick des Künstlers wie des Wissenschaftlers in sich vereinen und so Kunst und ihren Entstehungsprozess auf besondere Weise reflektieren. Die Methode eignet sich besonders zur Analyse des Verhältnisses von Individuum und Gesellschaft. Zentrale Veranstaltungen des IKF sind die "Transdisziplinären Kolloquien", die sich aktuellen Forschungsthemen der künstlerischen Forschung im Bereich der zeitbasierten Medien widmen.
Gründungsdirektorin und erste Leiterin des IKF wird Prof. Dr. Kerstin Stutterheim, die Geschäftsführung übernimmt Dr. Uta Becher. Den Instituts-Beirat bilden Prof. Dr. Lydia Haustein, Prof. Dr. Hans Ulrich Reck, Prof. Anton Rey und Prof. Dr. Hans-Jörg Rheinberger.