Anlässlich des Potsdamer Themenjahrs “Wissenschaft” in 2003 wurde zu einem Treffen aller wissenschaftlichen Institute in Potsdam eingeladen, um ein gemeinsames Programm zu verabreden. Schnell war klar, dass Potsdam nicht nur herausragende Wissenschaft zu bieten hat, sondern darüber hinaus auch eine ausgesprochen hohe Wissenschaftsdichte mit unterschiedlichen Hochschulen, der Universität und Instituten aus allen renommierten Wissenschaftsgesellschaften: Max-Planck, Helmholtz, Leibniz und Fraunhofer. Nur ein gemeinsamer Standort im Zentrum der Stadt, eine gemeinsame Sichtbarkeit nach außen fehlte.
Grund genug, dass sich im April 2004 35 Vertreter*innen aus 26 wissenschaftlichen Institutionen - darunter auch Prof. Dr. Wiedemann -, der IHK und der Stadtverwaltung zusammengefunden haben, um den Verein proWissen Potsdam e.V. zu gründen. Ziel ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, einer Wissenschaftskommunikation in die breite Öffentlichkeit sowie im Ausbau eines Netzwerkes von Hochschulen, wissenschaftlichen Institutionen, Wirtschaft, Kultur, Politik, Stadt und Bürgern in der Region Potsdam. Dadurch soll eine Plattform geschaffen werden, die Wissenschaft mit Kultur, Wirtschaft, Tourismus und Bildung verknüpft, u.a. auch durch den „Unterhalt eines Kommunikationszentrums Wissenschaft für Ausstellungen, öffentliche Präsentationen, Tagungen, forschungsnahe Experimente und Veranstaltungen“. Zehn Jahre nach der Vereinsgründung wird am 1. März 2014 die Wissenschaftsetage im Bildungsforum eröffnet.
Durch zahlreiche Veranstaltungen hat der Verein maßgeblich dazu beigetragen, den Wissens- und Ideenaustausch in der Region zu fördern und Potsdam als einen lebendigen Wissenschaftsstandort zu stärken. Dazu tragen die großen Projekte wie der Potsdamer Tag der Wissenschaften, den proWissen seit 2013 im Mai ausrichtet, maßgeblich bei.