Zum Gründungsrektor (1954-1964) wird der Filmregisseur und DEFA-Mitbegründer Kurt Maetzig ernannt - u.a. bekannt für seinen Film EHE IM SCHATTEN (1947), der mit mehr als zwölf Millionen Besuchern als der erfolgreichste deutsche Film der Nachkriegszeit gilt. Bei der Gründung der Deutschen Hochschule für Filmkunst bildeten seine Ideen den Grundstein für ein interdisziplinäres umfassendes Ausbildungskonzept. „Halbbildung war ihm zuwider“, so beschrieb es Egbert Lipowski, damals akademischer Mitarbeiter im Studiengang Regie. Engagiert trat Kurt Maetzig ein „für eine Einheit von Forschung und Lehre im modernen Zuschnitt und gegen eine Vereinzelung einzelner wissenschaftlicher Bereiche“. Entschieden setzte er sich mit seiner ganzen Fachkompetenz als Regisseur für eine angemessene technische und personelle Ausstattung der Hochschule ein. Seine Berufung zum Professor erfolgte 1955.