Nachdem am 23. Dezember 1997 der Auftrag zur schlüsselfertigen Errichtung eines Neubaus für die HFF auf dem Babelsberger Studiogelände an einen Generalunternehmer erteilt wurde - den Vertrag unterzeichneten ein Vertreter des Finanzministeriums des Landes Brandenburg (Landesbauamt) und ein Vertreter der Philipp Holzmann AG - erfolgt am 23. Februar 1998 in feierlichem Rahmen die Grundsteinlegung.
Nach Plänen des Hamburger Büros „me di um” soll das Gebäude im Medienpark Babelsberg, Ecke Marlene-Dietrich-Allee und Heinrich-George-Straße (heute Lotte-Loebinger-Straße), in zweijähriger Bauzeit entstehen. Das Büro hatte 1996 den Realisierungswettbewerb gewonnen und war mit der Umsetzung seines Entwurf beauftragt worden. Das ambitionierte Hochschulprojekt will sich stark am Vorbild verschiedener Reformbestrebungen der deutschen Hochschulgeschichte, z.B. am Bauhaus Dessau oder an der Hochschule für Gestaltung in Ulm, orientieren. Diese hatten nicht zuletzt mit ihrem architektonischen Erscheinungsbild weltweiten Ruf erlangt. Es entstehen fünf parallele Baukörper unterschiedlicher Länge. In den Zwischenräumen bilden verglaste Hallen Atrien, die die Funktionsbereiche miteinander verbinden. Diese Atrien sind nicht beheizt und dienen als Klimapuffer. Für das Projekt mit einer Hauptnutzfläche von 10.300 Quadratmetern sind inklusive Grundstückserwerb und Erstausstattung Gesamtbaukosten von über 100 Millionen DM veranschlagt.
Am 16. November 1998 wird Richtfest gefeiert. In Vorbereitung auf das neue Domizil hat eine aus Studierenden und künstlerischen Mitarbeiter*innen wie Professor*innen zusammengesetzte Projektgruppe unterschiedliche Gestaltungskonzepte entwickelt, die auf dem Symposium "ARCHE MEDIA", veranstaltet vom Studiengang Szenografie, im Oktober 1998 vorgestellt werden.