Am 15. Oktober 2010 konstituiert sich an der HFF das Gründungskuratorium einer künftigen Babelsberger Filmuniversität. Das Kuratorium soll die Überführung der HFF in eine Universität konzeptionell vorbereiten und die Hochschulleitung, den Akademischen Senat bei der Realisierung der mit der Umwandlung verbundenen Aufgaben beraten und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur eine Entscheidungsvorlage zu den Konditionen der Umwandlung unterbreiten.
Dem Kuratorium gehören der UFA-Geschäftsführer Wolf Bauer, der Vorsitzende des Landeshochschulrates, Prof. Dr. Rolf Emmermann, der Rektor der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM), Prof. Klaus Jung, Prof. Dr. Clemens Klockner vom Landeshochschulrat, die Gründungsrektorin der Deutschen Universität für Weiterbildung, Univ.-Prof. Dr. Ada Pellert, die Vizepräsidentin der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMT), Prof. Dr. Beate Schneider, die Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK), Prof. Barbara Straka, sowie der Rektor der Bauhaus Universität Weimar, Prof. Dr. Gerd Zimmermann, an.
Das Gründungskuratorium soll die HFF in ihrem Bemühen unterstützen, sich zu einer Filmuniversität zu wandeln, die eine qualitativ hochwertige und an internationalen Standards orientierte Masterausbildung als Regelabschluss sowie das wissenschaftlich-künstlerische und das wissenschaftliche Promotionsrecht anbietet. Aufgaben des Gründungskuratoriums sollen die Erarbeitung einer Entscheidungsvorlage zu den Bedingungen der Umwandlung der HFF in eine Filmuniversität für die Hausleitung des MWFK sowie die Beratung der HFF-Leitung und des Akademischen Senats bei der Realisierung der mit der Umwandlung verbundenen Aufgaben sein. Die Arbeit sollte mit dem Beginn des Wintersemesters 2010/2011 starten und bis zum Ende des Semesters abgeschlossen sein.
Nach fünf Sitzungen beendet das Kuratorium seine Arbeit mit einem Arbeitsbericht und darin enthaltenen Empfehlungen vom 25. August 2011.