Die Studentenvertretung wurde an der Hochschule vor allem über die Freie Deutsche Jugend (FDJ) und ihr Mandat in HFF-Gremien wahrgenommen. Als Medium für Meinungsäußerung und Diskussion fungiert in den ersten 15 Jahren die "Wandzeitung". In den 1980er Jahren wird diese ergänzt durch die Herausgabe der Studentenliteratur und des Videojournals (seit 1988).
Die Forderung nach Studentischer Mitbestimmung wird im Verlauf des Jahres 1989 in allen Organisationen, Gremien und Ebenen der HFF eingebracht. Am 10. Oktober 1989 beschließt das Konzil der HFF Maßnahmen zur Entwicklung der demokratischen Mitwirkung aller Studierenden an allen Hochschulangelegenheiten. Lothar Bisky dazu in der Märkischen Volksstimme vom 1.12.1989: "Die im wahrsten Sinne des Wortes dramatischen ersten Wochen des neuen Studienjahres haben nach den heftigsten Debatten ein wichtiges Resultat: Das Vertrauensverhältnis zwischen Studenten und Lehrkörper ist gewachsen. (...) "Verantwortungspartnerschaft" nennen wir - noch etwas vage - das Prinzip, daß Studenten sich an unseren Entscheidungen aktiv beteiligen und die volle Verantwortung mit übernehmen, auch für die auf Festivals gezeigten Programme der Hochschule wie auf der soeben beendeten Internationalen Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche."