Um dem evidenten Bedarf an mittleren Kadern für das Film- und Lichtspielwesen gerecht zu werden, wird 1955 die Lücke zwischen Berufsbildung und Hochschule mit der Eröffnung der "Ingenieurschule für filmtechnische Berufe" geschlossen. Als "Ingenieurschule für Filmtechnik" (1956) weitergeführt, wird sie – wie auch die "Neustrelitzer Schule für Filmvorführer /Zentralschule des Lichtspielwesens" – als selbständige Abteilung Fachschulausbildung mit Beginn des Studienjahres 1962/1963 in die DHF eingegliedert (Leiter: Dr. Ulrich Diedrich) in Form eines neu gebildeten Fachschulbereichs. Dieser ist im Rahmen des Ausbildungsprogramms eine selbständige Abteilung der DHF. Abteilungsleiter*innen, Mitarbeiter*innen und Studierende unterstehen dem Rektor der DHF nur in allgmeinen hochschulrechtlichen (disziplinarischen) Fragen. Die Fachschule dient der höheren Fachausbildung für mittleres künstlerisch-technisches und technisches Personal der Berufssparten Schnittmeister, Beleuchtungsingenieur, Kameratechniker, Toningenieur, Aufnahmeleiter, Kopierwerkstechniker und Wiedergabeingenieur.