Der Neubau 2000
Mit der etwas verspäteten Eröffnung unseres Neubaus in der Marlene-Dietrich-Allee im Oktober 2000, gegenüber dem Studio, dem Filmpark Babelsberg, dem ORB und vielen freien Flächen, wurde die HFF mit ihrem großzügigem - aber leider nicht beheizbarem Atrium - auf einmal zu einer Art Event-Location des Landes Brandenburg!
2005 gab es z.B. den Empfang der Landesregierung zum Tag der deutschen Einheit im Atrium der HFF!
Es war für uns - gemeint sind damit meine damals in der HFF verantwortlichen Kolleg*innen - für einen dem kulturell und kulinarisch von uns mit verantworteten Festakt - ein ziemlich nachhaltiger Erfolg!
Natürlich fanden seit der Eröffnung des Neubaus in der Marlene-Dietrich-Allee nun auch die Partys des „Sehsüchte-Festivals“ im coolen - im doppelten Sinne gemeinten - Atrium der HFF statt und auch der „Prix Europe“ war für seine Preisverleihung - unterstützt von „Heiz-Pilzen“ - bei uns zu Gast.
Hinzu kam dann noch dreimal die Verleihung des „Deutschen Kurzfilmpreises“ in der HFF, der vierte wurde zwar von der Filmuniversität verantwortet, fand aber woanders statt!
3. Was ich immer bedauert habe war, dass es an der HFF keine zentralen Feiern für unsere Absolvent*innen gab.
Es gab zwar immer die feierliche Immatrikulation Anfang Oktober, aber nie eine gemeinsame Abschlussfeier, was natürlich an den spezifischen Ausbildungsbedingungen einer Kunsthochschule lag!
Mein sehr persönliches Resümee:
Die Deutsche Hochschule für Filmkunst (1954); Hochschule für Film und Fernsehen der DDR (1969); Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (1985) und Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF (2014), war immer primär ein Ort der Ausbildung und Bewährung für junge Künstler*innen und später auch Wissenschaftler*innen, hier wurde gelernt und gefeiert wie an anderen Hochschulen auch!
Sie war und ist es und wird es immer bleiben: die älteste Filmhochschule in Deutschland und das von Anfang an immer in Zentrum einer Filmstadt - nämlich Babelsberg!
Sie wird auch hier ihren 75. Geburtstag feiern und das ist gut so! Auch wenn es dann wahrscheinlich noch mehr private Ausbildungskonkurrenz und massiv veränderte mediale Produktionsbedingungen im unmittelbaren Umfeld geben wird!? Die Marlene-Dietrich-Allee wird auch in fünf Jahren wieder ihre langjährigen und aktuellen Erfolge würdigen können, davon bin ich zutiefst überzeugt!