In einem abgeschiedenen Dorf, dessen Name sinngemäß „kalter Ort“ bedeutet, sucht dieser Film nach Wärme in der Begegnung. Das ukrainische Stuschyzja liegt in den Karpaten im Dreiländereck zwischen Polen und der Slowakei. Wo 2019, im Jahr von Selenskyjs Wahlerfolg, kaum noch junge Menschen leben, sind die drei älteren Protagonistinnen – Landwirtin, Postbeamtin und Biologin – fest verwurzelt. Mit der Zeit wird auch das Filmteam, zumindest temporär, zu einem geschätzten Teil der Dorfgemeinschaft.
Der Film wurde bei der DOK Leipzig 2022 mit der Goldenen Taube im Wettbewerb um den Publikumspreis und mit dem DEFA-Förderpreis geehrt. "Dieser Film bringt uns Bilder von Lebensfreude und Leichtigkeit. Bilder, die wir nicht oft aus diesem Land sehen Land kommen. Er schafft Verbindungen und verbindet Menschen über die über die Leinwand", heißt es in der Begründung der Publikumsjury.
Dokumentarfilm, 70 Minuten