"Es gibt Dinge, die geschehen so zufällig, daß sie fast keine Zufälle mehr sind. Es ist der Tag an dem Kerstin den Antrag auf Einsicht in ihre Stasi-Unterlagen ausgefüllt hat. Sie kann sich bis heute nicht erklären, warum sie ihr Studium damals abbrechen mußte. Die Jahre sind in ihrem Gedächtnis wie ausgelöscht. An Gesichter kann sie sich nicht erinnern. Nur die Namen sind ihr geblieben ..."
Eine Geschichte mit autobiographischem Hintergrund der Autorin. Erlebnisse junger Leute in der DDR. Ein Film darüber, wie sie heute mit ihren Erfahrungen umgehen. Ein Film über die Langlebigkeit von Denunziantentum und den Umgang mit Schwächeren.
Spielfilm, 15 Minuten, 16 mm