Virginia Martin (*1990 in Berlin) studierte zunächst Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie Romanistik an der Universität Mannheim und in Madrid (2011–2014), bevor sie 2015 an die Filmuniversität kam. 2020 schloss sie dort ihr Masterstudium in Medienwissenschaften ab mit einer Masterarbeit über transnationalen Strukturen der Koproduktion zwischen Argentinien und Europa. Bereits während des Studiums arbeitete sie als Produzentin und gründete gemeinsam mit ihrem Kommilitonen Michael Fetter Nathansky die unabhängige Produktionsfirma Contando Films. Virginia wurde als LIM – Less is More Development Angel 2025 ausgewählt. Sie ist Absolventin der ACE Training Days NL 2024, des AI and East & West Co-Production Lab (WEMW Trieste 2025 und 2024), des Cutting Edge Talent Camp (IFFMH 2022) und des East-West Talent Lab (GoEast FF 2021). Sie nahm am Open Doors Programme (Locarno IFF 2023 & 2024), am Visitors Programme beim Berlinale-Koproduktionsmarkt 2024 und am NEST-Programm (San Sebastián IFF 2023) teil. Außerdem war sie für die Organisation und Kuratierung mehrerer internationaler Filmfestivals verantwortlich und arbeitete als Produzentin für immersive Medienprojekte im (inter)kulturellen Bereich.
Auch Anna-Sophie Philippi (*1992 in Worms) studierte an der Universität Mannheim Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften, bevor sie 2015 in den Master Medienwissenschaft an die Filmuni wechselte. Gemeinsam mit Virginia Martin produzierte sie den Kurzfilm GABI (2017) und ist als Produzentin im Team von Contando Films, wo weitere gemeinsame Filme entstanden sind wie UN CUENTO SIN TÍ (2019) oder der Spielfilm YOU TELL ME (SAG DU ES MIR, 2019). Sie hat mit mehreren Medienproduktionsfirmen zusammengearbeitet, die sich auf Virtual Reality und serielle Erzählformen spezialisiert haben, und verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Organisation internationaler Filmfestivals (z. B. Sehsüchte, 14 Films Around the World, Woche der Kritik). Ihr Hintergrund als Medienforscherin, Dozentin und Video-Essayistin hat ihre Herangehensweise an Filme geprägt und ihre Faszination für die Mehrdeutigkeiten und Unbeständigkeiten des filmischen Erzählens beflügelt. Als Expertin für brasilianisches Kino verfasste sie ihre Promotion zum Thema “Phagische Bilder. Orthodoxe und groteske Figurationen im brasilianischen Film der 1970er-Jahre”
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