Die Frage nach geeigneten Lehrkräften stellte in den Anfangsjahren eine große Herausforderung dar: "Wie schwierig z.B. für uns damals die Übernahme eines am WGIK in Moskau mit großem Erfolg erprobten Prinzips der sogenannten "Meisterklassen" gewesen wäre, mag der Umstand verdeutlichen, daß zu dieser Zeit außer Kurt Maetzig nur Slatan Dudow und Martin Hellberg sowie Wolfgang Staudte und Erich Engeld, die in Westberlin lebten, als solche Meister bei der DEFA gelten konnten", betont Heinz Baumert (Albrecht, Hartmut, 1979, S. 51).
Mit dem Wintersemester 1975/1976 wird dann an der HFF schließlich doch eine postgraduale Meisterklassenausbildung für die Fachrichtungen Regie und Kamera eingeführt. "Künstlerisch besonders begabte und förderungswürdige Absolventen können nach einer Zeit der Berufsausübung in der Praxis in eine Meisterschüler-Ausbildung aufgenommen werden." (Studieren, Produzieren, Gestalten 1980). Die Meisterschüler werden von profilierten Regisseuren und Kameraleuten betreut.